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Barsinghausen: Aussteller und Organisatoren starten optimistisch in die MoWi - haz.de

Bei den Organisatoren und Ausstellern der zweiten Ausstellung für Mobilität und Wirtschaft (MoWi) in Barsinghausen herrscht Optimismus, dass die Großveranstaltung in der Barsinghäuser Innenstadt an diesem Wochenende erneut zu einem Erfolg wird. In lockerer Atmosphäre ist die MoWi am Freitagabend im Kreise der Beteiligten im Veranstaltungszelt an Volkers Hof eröffnet worden. Der Stadtmarketingverein Unser Barsinghausen als Veranstalter und die Stadt Barsinghausen rechnen am Sonnabend und Sonntag mit 10.000 bis 20.000 Besuchern in der Barsinghäuser Innenstadt, wie Bürgermeister Marc Lahmann in seiner Begrüßung betonte. Die MoWi umfasst nach dem 2017 erstmals umgesetzten Veranstaltungskonzept wieder zwei große Bereiche: die Wirtschafts- und Gewerbeschau im Veranstaltungszelt und auf dem Freigelände davor sowie die Autoschau, die sich auf die Fußgängerzone konzentriert. Insgesamt sind fast 100 Betriebe, Vereine, Verbände und andere Institutionen mit von der Partie.

Bürgermeister sieht Stadt auf einem guten Weg

Lahmann lobte den großen Einsatz der Hauptorganisatoren um Walter Krull und Klaus Danner bei der Vorbereitung der Veranstaltung. Der Bürgermeister betonte in seiner Ansprache zudem die besondere Bedeutung der mittelständischen Unternehmen für die örtliche Wirtschaft in Barsinghausen. Die Stadt müsse die Rahmenbedingungen für den Erfolg der Wirtschaft am Deister schaffen, betonte er. Die Wirtschaftsförderung der Verwaltung sei neu ausgerichtet worden und arbeite mit neuen Ideen daran, die Wirtschaft zukunftsfest zu machen. „Wir sind auf einem guten Weg“, sagte Lahmann. Er betonte zugleich aber auch, dass es in verschiedenen Bereichen Probleme wie etwa den allgemeinen Fachkräftemangel gebe, die gelöst werden müssten.

In Barsinghausen stünden alle Beteiligten hinter der Idee der MoWi, lobte der Bürgermeister. Die Schau biete eine ideale Plattform, um die Leistungsfähigkeit der örtlichen Betriebe zu demonstrieren. „Wir müssen dabei den Vergleich mit anderen Kommunen nicht scheuen.“ Die Veranstaltung sei ein Anziehungspunkt weit über Barsinghausen hinaus – und sie mache zugleich auch das Zusammengehörigkeitsgefühl der örtlichen Betriebe deutlich. Lahmann appellierte zudem, sich der Verlagerung des Handels ins Internet entgegenzustellen. Der Slogan für örtliche Unternehmen müsse „Besser“ lauten.

Viel Lob für Helfer und Unterstützer

Der Vorsitzende des Vereins Unser Barsinghausen, Hendrik Mordfeld, erinnerte daran, dass der MoWi zunächst die Absage gedroht habe – vor allem wegen des extremen Organisationsaufwands, der manche Helfer zum Absprung bewogen habe. Letztlich sei es aber gelungen, mit der Jobbörse einen zusätzlichen starken Partner für die MoWi zu gewinnen. Die Jobbörse werde auch zeigen, „welch attraktive Arbeitgeber unsere Stadt hat“. Barsinghausen sei zugleich eine Stadt mit hohem Freizeitwert bei gleichzeitig überschaubaren Mieten. „Wir haben eine ganze Menge Asse im Ärmel“, versicherte Mordfeld.

Er bedankte sich bei der Stadtverwaltung, die im Vorfeld der MoWi viele Steine aus dem Weg geräumt habe, und bei den beiden Hauptsponsoren der Veranstaltung – der Stadtsparkasse und dem Regionalversorger Avacon. Ein besonderes Lob von Mordfeld ging an Walter Krull, der sich in beispielloser Weise für die Veranstaltung engagiere. „Walter Krull ist Mister MoWi“, sagte der Vorsitzende.

Die MoWi ist am Sonnabend und Sonntag jeweils in der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Im Rahmenprogramm gibt es Musik, Aktionen für Kinder, Talkrunden, Modenschauen und eine große Tombola.

Von Andreas Kannegießer


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